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Baubiologische Untersuchung von Schimmelpilzschäden
Aus baubiologischer Hinsicht stellt die mikrobiologische Belastung
durch Schimmelpilze in den Wohnräumen ein immer größer
werdendes Gesundheitsrisiko dar.
Ein verstärkter Befall von Mikroorganismen in den Häusern
tritt seit Beginn des Energiesparens auf. Hier spielt die Bauweise,
die Luftdichtigkeit und die Luftfeuchtigkeit eine große
Rolle. Der Befall von Schimmelpilzen in den Wohnungen wird von
den meisten Bewohnern, als Krankheitsherd noch zu oft verkannt.
Es gibt kein Universalverfahren zur Untersuchung von Schimmelpilzschäden.
Art und Umfang der Untersuchung und Probennahme ist vom Einzelfall
abhängig.
Zur Identifizierung eines Schimmelpilzbefalls gehört nicht
nur die Inspektion der befallenen Räume. Es müssen
auch Proben entnommen und analysiert werden. |
Folgende Verfahren
werden bei der Untersuchung von Schimmelpilzschäden eingesetzt:
1. Baubiologische Begehung
Problematisch ist oft die mögliche Erkennung eines aktiven,
inaktiven und versteckten Schimmelpilzbefalls. Meist bieten
hier medizinische Diagnosen und bekannte Feuchteschäden
erste Hinweise.
Gegenstand der baubiologischen Begehung sind dabei eine ausführliche
Gebäudeuntersuchung, eine visuelle Inspektion der Wohnräume
sowie Feuchtemessung.
Im Anschluss erfolgt dann meist eine Probennahme und Auswertung
in einem Umweltlabor.
2. Kontaktprobe
Bei der Kontaktprobe, auch Klebefilmprobe genannt, werden mit
Hilfe von handelsüblichen transparenten Klebefilmen Proben
entnommen und im Umweltlabor ausgewertet. Es ist ein rasches
und unkompliziertes Verfahren mit guter Aussagekraft und man
erhält erste Hinweise für die weitere Vorgehensweise.
3. Abklatschprobe
Mit Spezialnährböden werden hier von den Oberflächen
Proben, durch Andrücken entnommen, wobei dann die Keime
und Sporen an den Nährböden kleben. Die Auswertung
erfolgt dann in einem Umweltlabor.
4. Sedimentationsmethode
Hier werden ungeschützte Nährböden (meist auf
Petrischalen) im Raum aufgestellt. Die Auswertung erfolgt in
einem Umweltlabor.
5. Impaktionsmethode
Bei dieser Methode wird eine definierte Luftmenge mit einem
Luftkeimsammelgerät angesaugt und auf einem Pilznährboden
gesammelt und im Umweltlabor ausgewertet.
6. Staubprobennahme
Mit speziellen Pumpen werden hier luftgetragene Stäube,
Pilze und Sporen aufgesaugt und im Labor mit dem Mikroskop oder
durch Kultivierung auf einem Nährboden untersucht.
7. Materialproben
Von befallenen oder verdächtigen Flächen werden Materialproben
entnommen und im Labor untersucht.
8. MVOC- Messung
Hier werden die gasförmigen Stoffe, die beim Wachstum von
Schimmelpilzen entstehen in Röhrchen gesammelt und im Labor
analysiert.
9. Schimmelspürhund
Besonders bei versteckten Schimmelpilzschäden werden speziell
ausgebildete Hunde zur Feststellung eingesetzt.
Mit der Schimmelpilzuntersuchung wird meist gleichzeitig auch
die Bakterienzahl in der Luft und auf Oberflächen bestimmt.
Kosten
Für die Untersuchung von Schimmelpilzschäden in einem
Einfamilienhauses oder Wohnung entstehen Ihnen folgende Kosten
(ohne Laborarbeiten):
250,00 EURO (inkl. 19 % MwSt.)
in einem Radius von ca. 50 km um unseren Firmensitz.
Bei größeren Entfernungen fallen Fahrkosten in Höhe
von 0,30 EURO/gefahrenen Kilometer an.
Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Kostenangebot.
Rufen Sie uns bitte an!
Tel.: (03 98 83) 48 163
oder nehmen Sie Kontakt auf unter, E-Mail: info@a1-baubiologie.de
Für Probennahmen und Laborarbeiten werden, je nach Aufwand,
entsprechende Kostenangebote erstellt. |
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